The Heartbreak Motel - Handguns Make The Most Love

Zurück zur Übersicht | Archiv Mai 2007 | Archiv 2007

The Heartbreak Motel - Handguns Make The Most Love

Label: Distinct
VÖ: 13. April 2007

22.05.2007 - Ich durfte The Heartbreak Motel bisher nicht live genieen, aber wenn man das neue Album der fnf Jungs aus Recklinghausen hrt, kann man erahnen, dass sie live eine Bombe sein mssen. Snger Michael singt, schreit und rotzt sich das Organ aus dem Leib, begleitet von scheppernden Gitarren und einem ordentlichen Bums aus Richtung Drums. Doch leider knnen sie die Energie, die sich mit Sicherheit auf der Bhne haben, nicht auf Tontrger bannen.

"Handguns Make The Most Love" rockt zweifelsohne und manche Lieder haben das Potential zum Partykracher, wie zum Beispiel "The International Stranger". Hier gibts Mitgrhlgarantie.

Doch im Groen uns Ganzen wollen sie auf diesem einen Album zu viel. Fr die Hardcore-Fraktion wird geshoutet bis zum Umfallen, "Hellbound" ist der Versuch einer Ballade und pltschert so vor sich hin und bei "Morphine Nights & Silhouette Dreams" hrt man das Motorrad aufheulen, als wrden gleich die Hells Angels um die Ecke brausen. "Black Widow" fllt dagegen deutlich melidser aus und mit ein bisschen Marcara und einem perfekten Lidstrich ist man dann auch schon in der Emo-Abteilung angekommen.

Man hat das Gefhl, die Jungs wollen zu viele Stile auf einmal in einem Album vereinen. Es wre wohl besser gewesen, sie wren einfach sich selber treu geblieben. Denn Talent ist in jedem Fall vorhanden, es ist gut produziert und oft genug fahren einem die Beats direkt in den Bauch. Nach mehrmaligem Anhren bleiben auch die Melodien im Ohr. Insgesamt macht das Album viel Spa und wie bereits erwhnt: ich bin mir sicher, dass die Jungs live einem die Hosen ausziehen. Aber es htte durchaus etwas runder sein drfen. (sak)

Unsere Bewertung:

3 / 5 Punkte

3 / 5 Punkte

Möchtest Du Dich selbst überzeugen?

Jetzt kaufen