Guitarshop Asshole - Olympus Mons

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Guitarshop Asshole - Olympus Mons

Label: Mad Drunken Monkey Records
VÖ: 09. Juli 2010

31.12.2010 - "Olympus Mons", zu Deutsch: der Berg Olymp, Sitz der antiken griechischen Gtter und ein Vulkan auf dem Planeten Mars - nebenbei bemerkt der grte Berg in unserem Sonnensystem. "Die sind entweder unglaublich grospurig oder ungemein selbstironisch" dacht' ich mir und schob die Scheibe in meinen CD-Player. Die vier Recklinghausener starten auch erst einmal mit dem Kracher "Red Carpet Anorexia", bei dem ich unwillkrlich anfing mit zu wippen. Doch schon im zweiten Lied zeigt sich, dass die vier Recklinghausener ihr Songwriting noch deutlich verbessern mssen um bei den groen Jungs mitspielen zu knnen. Denn eine Textzeile immer und immer wieder zu wiederholen und das dann als Refrain zu verkaufen ist einfach nur Nerv ttend. Nachdem ich mir die Platte zum wiederholten Mal angehrt habe, war ich bei einigen Liedern echt froh, wenn sie vorbei waren.

Mit einer Spielzeit von 30 Minuten bei 12 Liedern ist das Album eher kurz und auch recht kurzweilig. Bis auf das letzte Lied "Your Sacred Heart", das relativ ruhig daherkommt, sind die Lieder allesamt Punk'n'Roll-lastige Songs zum Mitwippen. Bei genauerer Betrachtung jedoch leider auch relativ gehaltlos.

Dann das leidige Thema Artwork. Bei der Gestaltung des Covers hat sich zeichnerisch jemand sichtlich Mhe gegeben. Leider leuchtet mir der Zusammenhang zum Album berhaupt nicht ein. Es kann durchaus an mir liegen, aber auf mich wirkt so, als htten sie sich einfach irgend ein Bild, das ein bisschen was hermacht ausgesucht. Das Booklet ist auch eher halbherzig mit Livefotos und den Songtexten versehen worden, die man stellenweise nur leider nicht lesen kann.

Fazit: "Olympus Mons" ist Alles in Allem - ohne dabei zynisch wirken zu wollen - ganz nett. Nicht mehr aber auch nicht weniger. (mls)

Unsere Bewertung:

2 / 5 Punkte

2 / 5 Punkte

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