The Other - New Blood

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The Other - New Blood

Label: Steamhammer
VÖ: 21. Mai 2010

18.05.2010 - Zombies, Untote und all ihr anderen finsteren Gestalten, raus aus euren Grbern! The Other sind zurck mit einem neuen Shocker. Deutschlands fhrende Horrorpunk Band haben wieder einmal Blut geleckt und prsentieren uns mit "New Blood" ihr nun mehr viertes Studioalbum. Die Herren um Rod Usher beginnen dieses erstmal mit einem filmmusikartigen Intro, dass auch ohne weiteres im Alice im Wunderland Remake htte vorkommen knnen, bevor sie uns mit "Back To The Cemetery" gewohnte The Other Kost anbieten und die schmeckt ja bekanntlich. Zuerst fllt mir der Sound positiv auf. Jungs und Mdels, fetten klangen The Other noch nie! Textlich bleibt es mit den gewohnten Themen aus dem Horrorrepertoire alles beim Alten und auch in Sachen Technik und Rods markanter Stimme hat sich nichts gendert. Man knnte sogar sagen, die Klner ziehen die Geschwindigkeit auf "New Blood" nochmals an. Gute Beispiele hierfr sind "Ghost Ride To Hell" oder etwa "The Burial", in denen sie sich in gewohnter Misfits Manier ber den Friedhof bolzen.

Dabei bohren sich die Refrains durch ihre Einfachheit und ihren hohen Sing-a-long-Faktor direkt in den Gehrgang. Mit "Hier kommt die Dunkelheit" haben die Jungs auch wieder einen deutschen Song im Gepck, der auch musikalisch mit gekonnt aufgebauter Atmosphre sehr positiv heraussticht. Es muss eben nicht immer nur direkt auf die Fresse sein. Davon bitte mehr! Dem einher geht auch "The Lovesick Mind", eine eher balladesk bis midtempomig angelegte Nummer, die neben der starken Atmosphre mit einem zuckersen Refrain und Streichern direkt aus der Gruft aufwartet - Wahnsinnsnummer! Ein absoluter Hhepunkt der Scheibe.

Fr "In League With The Devil" haben die Herren dann wohl die verstaubte Kutte aus dem Schrank geholt und brummen uns ein klassisches, fettes Metalriff in die Ohren, welches dann am Ende in peitschen Double-Base Salven ausluft - ebenfalls ein dicker Anspieltipp!

Was kann man abschlieend also ber das neue The Other Output sagen? Alles in allem bekommt man das geboten, was man erwartet hat. Ein klassisches Horrorpunk Album, mit kleineren Experimenten, welche sich aber allesamt
in das Grundkonzept einfgen. Aufgrund solch grandiosen Songs wie "Hier kommt die Dunkelheit" oder eben "The Lovesick Mind" verzeihe ich dann auch gerne einmal, dass bei den insgesamt 14 Songs auch etwas eher durchschnittliches Fllmaterial
(fr die Speerspitze des Horrorpunk jedenfalls) dabei ist. Zum Coverartkwork kann ich leider nichts sagen, da mir nur eine Promo-Version vorliegt. Empfehlungen brauche ich, denke ich, gar nicht erst aussprechen, da jeder Hrer dieser Musikrichtung The Other eh schon kennt und auch wei, welche Qualitt man von den Jungs geboten bekommt. (bp)

Unsere Bewertung:

4 / 5 Punkte

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