Oi! For You Festival - 06.11.2010 - Berlin, Huxleys - Neue Welt

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Oi! For You Festival - 06.11.2010 - Berlin, Huxleys - Neue Welt

16.11.2010 - Zeitig ging es an diesem Tag los. Auf der Suche nach dem Huxleys im berhmt-berchtigten Stadtteil Kreuzberg, wurden wir irgendwann mal fndig.
Es liefen schlielich genug Menschen an der Haltestelle Hermannstrae herum, die danach aussahen, als wrden sie ebenso dahin wollen.
Der Einlass verschob sich um einige Zeit, dann ging es mit Drop Out Chaos los.

Natrlich durften Songs wie "Drop Out" nicht fehlen. Die Halle war zu dem Zeitpunkt noch sehr bersichtlich gefllt. Schade fr die Jungs, da sie wirklich was drauf haben aber oftmals als Opener spielen und dadurch nicht die Aufmerksamkeit erlangen, die ihnen gezollt werden sollte.
Der Konzertsaal befand sich im zweiten OG des Gebudes, zu erreichen durch eine Treppe, die noch einigen zum Verhngnis an dem Abend werden sollte. Es gab zwei Theken jeweils an den Seiten der Halle, gut zu erreichen. Im hinteren Teil befand sich vor der Tribne der Merchandise. Leider war diese Tribne nicht fr das Publikum zu erreichen, allerdings gab es linkerhand noch eine kleinere die gern benutzt wurde. Fr den kleinen Hunger, oder einfach zur Grundlage fr den Magen zwischendurch, gab es im Foyer einen Gebckwagen neben der Garderobe.
Die Preise im Huxleys waren, sagen wir mal, okay. Statt Leitungswasser wurde tatschlich Stilles Wasser aus der Flasche ausgeschenkt. Fr 2 Euro. Da kann sich jeder selbst sein Urteil darber bilden. Was allerdings ziemlich nervte, war mal wieder das Pfand fr Plastikbecher.
50Cent betrug dieser, ziemliche Schweinerei, wenn man bedenkt, dass so ein Becher im Gedrnge schnell kaputt geht.
Nunja. Weiter gings mit Split Image, Soifass, The Suicide Kings und den Prolligans.

Die Halle fllte sich derweil gut, die Laune wurde besser, die Getrnke liefen und liefen, der Fuboden der Halle wurde immer klebriger, die Luft wrmer, die Oberkrper der Mnner, und solchen die es noch werden wollen, nackter. Auch die Geldbrsen wurden immer leichter und beim Merch die Kisten leerer. Was will man also mehr...
Dann kamen als vorletzte Band die Krawallbrder auf die Bhne. Die Stimmung war hei, bei manchen auch schon etwas heier (im Zusammenhang mit der Stimme). Gespielt wurde unter Anderem "Saarland" und "Zweite Heimat", schlielich befand man sich ja an diesem Abend im schnen Osten. Die Setlist war gut ausgewhlt und der Saal kochte. Wirklich ein sehr geiles Konzert der Jungs an diesem Abend!
Danach war es endlich soweit. Man merkte, dass die meisten ausgepowert waren. Auch ich ghnte in der Umbauphase nur noch vor mich hin und wollte nur noch schlafen.
Aber was dann kam, wollte ich um nichts in der Welt verpassen.
Perkele - fr mich zum ersten Mal echt, in Ton und Farbe!...

Gespielt wurde hauptschlich vom neuen Album Forever, das zur Zeit mein persnlicher Favorit ist.
Das Publikum war zunchst sehr gehemmt, ich kann nicht sagen woran das lag. Vielleicht an der Mdigkeit. Aber beim dritten Song legte sich diese angespannte Atmosphre wieder und es wurde gefeiert und gefeiert. Gegrhlt, gesungen - es war der Wahnsinn!
Songs wie "Always coming Back", "Heart full of Pride", "Yellow & Blue" schlugen ein wie eine Bombe. Ebenso wie "No Shame" und "Waste of Time".
Am Schluss brannte der Saal. Ron bezog das Publikum mit ein und die Chre sangen lauthals mit. Was fr ein Bild und was fr eine Gnsehaut!
Es htte noch Stunden so weitergehen knnen, aber schlielich gingen die drei von der Bhne und der Abend neigte sich dem Ende.
Die Schlange an der Garderobe schien dagegen endlos zu sein und so standen viele ber eine halbe Stunde an.
Zu bemngeln war an diesem Abend die Arbeitsmoral der Security, denn diese nahm ihre Aufgabe nicht ernst. Das Abtasten und Durchsuchen fand nur teilweise und dann auch nicht sorgfltig statt. Auch die an der Bhne positionierten Mnner beobachteten qualmend mehr schlecht als recht das Treiben vor der Bhne. So gelang es einem jungen Mann beim Gig von Perkele in den Graben zu springen und von dort auf die Bhne zu taumeln. Man kann sagen, dass es pures Glck war, dass es nicht in einem Desaster endete.

Fazit fr mich: Es war ein wahnsinnig toller Abend, Berlin ist und bleibt die tolle Stadt, ich hab einen meiner Wnsch erfllt und Perkele endlich live gesehen und somit hatte sich fr mich die Anreise vllig gelohnt! (beh)

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